Allergieprophylaxe

Allergieprophylaxe

Prophylaxe ist in Zeiten zunehmender Allergien ein wichtiger Punkt.

Allergenkarenz bekommt dabei eine entscheidende Bedeutung. Allergenkarenz ist die Meidung bzw. Ausschaltung von Allergenen durch eine Eliminationsdiät oder Aufenthalt in allergenfreier Umgebung.

Bei Hausstaubmilben ist es schwierig bis unmöglich ihnen ganz aus dem Weg zu gehen. Wer unter Pollen oder Gräberallergie leidet, da ist ein Aufenthalt in einer allergenfreien Umgebung ebenso schwierig. Wichtig ist immer das Lüften. Am Morgen ist das am besten in Stadtgebieten. Auf dem Land ist es am Abend besser.

Allergieprävention

Teilweise gehen Ansätze davon aus, dass eine sterile Umgebung Allergien begünstigt, da das Immunsystem keinen normalen Umgang mit potenziellen „Bedrohungen“ erlernen kann.

Hier ist eine ausgewogene Lebensweise mit normaler Konfrontation der Belastungen unserer Zeit empfohlen.

Besonders am Lebensanfang kann ein Kind vor kommenden Allergien geschützt werden. Bei einer veranlagten Prädisposition wird eine möglichst lange Stilldauer hilfreich sein. Sollte dies nicht möglich sein, achte die Mutter auf eine möglichst hypoallergene Babynahrung. (der Vater achtet darauf natürlich auch! 🙂 )


Hyposensibilisierung

Diese kann auch Immuntherapie genannt werden. Die Reaktion des Körpers soll auf bestimmte Antigene beeinflußt werden. Dazu wird immer wieder eine erhöhte Menge des Allergens injiziert.

Dem Immunsystem soll eine Toleranz gegenüber den Antigenen beigebracht werden.

Auch gibt es eine sublinguale Immuntherapie. Relativ neu ist die Cluster-Immuntherapie. Mehrmals täglich wird dabei eine Injektion vorgenommen. Das geht schon innerhalb von wenigen Tagen. Auch gibt es eine Darreichungsform in einer Tablette, die mehrere Monate vor Beginn des Pollenflugs eingenommen werden kann. Entschieden wird das aber alles vom behandelnden Arzt, derbe nach Einzelfall zu entscheiden hat.


Akupunktur

TCM kommt auch zunehmend in der Schulmedizin zum tragen. Die Traditionelle Chinesische Medizin hat die Annehmender sogenannten Lebensenergie  (QI) zur Grundlage, deren ungehinderter Fluss geschehen soll. Dabei werden Nadeln auf die Meridiane, durch die das QI fliesst, gepieckst. Dadurch lassen die Allergiesymptome nach. Auch Studien belegten diese Wirksamkeit.


Darmsanierungstherapie

Besonders positiv werden gesunde Bakterienstämme für die Gesundheit angenommen. Oral gegeben, gelangen diese in den Organismus und können sich somit im Darm ansiedeln. Die Gesundheit des Darmes ist für den Patienten immens.


Eigenblut-Therapie

Diese Methode ist eine alternative Methode, die das körpereigene Abwehrsystem positiv beeinflussen. Diese Methode ist allerdings umstritten. Dabei wird Blut aus der Vene des Armes genommen und wenige Stunden zurück injiziert.


Meditative und mentale Therapien

Psychische Belastungen, wie negativer Stress hat eine Wirkung auf den Menschen. Der mensch steht stets in Wechselwirkung im Leben mit allen relevanten Ebenen. Eine gute Work-Life-Balance und die damit einhergehende Befindlichkeit spielen bei der Therapie eine zentrale Rolle.

Es gibt dabei viel Therapieansätze, wie Autogenes Training, Yoga oder Meditation. Innerer Ausgleich und Entspannung und eine Normalisierung des Immunsystems wird damit begünstigt. Das ist zwar nicht ganz so wirksam wie die Einnahme von Medikamenten, kann aber auch durch Studien in der Wirksamkeit belegt werden.


Fazit ist:

Je früher eine Allergie behandelt wird, desto besser. Am besten ist das Meiden des Allergens, der Allergenkarenz. Eine spezifische Immuntherapie (SIT, Hypo und Desensibilisierung) sowie Antiallergiemedikamente. Alternative Heilmethoden setzen meist sanfter an und sind meines Erachtens auch nicht zu unterschätzen. Erfolge dabei habe ich schon häufig erlebt.